2009 war ein Jahr der Früchte, des Wachsens und der Befreiung. Einige Frauen haben eine tiefere Beziehung zu Jesus bekommen und sind im Glauben sehr gewachsen.
Hannah* (früher Carmen*) ist das ganze Jahr treu am Samstagmorgen in den Deutschkurs gekommen und hat fleißig gelernt. Seit dem Frühjahr 2009 besucht sie regelmäßig unseren Hauptgottesdienst am Samstagabend. Ihr Glaube wird immer stärker und sie verlässt sich mehr und mehr auf den Vater im Himmel. Sie hat jetzt eine Beziehung zu Jesus und ist sehr hungrig nach Gottes Wort. Sie hat uns um Lehre im Wort gebeten. Nach dem Deutschkurs machen wir jetzt eine Zeit der Lehre. Sie arbeitet zwar immer noch im Bordell, aber sie und wir glauben, dass in diesem Jahr recht bald der Ausstieg kommt und der Einstieg in ein neues Leben mit Jesus beginnt. Dazu hat sie auch ein prophetisches Wort bekommen. Hannah* würde gerne einen kleinen Kiosk auf Gran Canaria kaufen, wo ihre Familie wohnt. Sie hat auch mit Erstaunen festgestellt, dass sie 2009 einen Großteil ihrer Schulden abzahlen konnte. Eine tiefe Vertrauensbeziehung zu uns ist durch Gott entstanden.
Lucia* aus der Dominikanischen Republik, die Frau, die Jesus von ihren schweren Knieproblemen geheilt hat, hat sich sehr für Gott und uns geöffnet, und wurde durch Gebet und Gottes Wort stark verändert. Sie arbeitet schon lange nicht mehr im Bordell und ist zurück in die Dominikanische Republik gegangen.
Von Maria* ist zu berichten, dass sie 2008 aus der Prostitution ausgestiegen ist und durch Gebet eine besser bezahlte Arbeitsstelle bekommen hat. Die Arbeit ist nur 5 Minuten von ihrer Wohnung entfernt. Maria* hat sich jetzt von dem Mann getrennt, der sie in der Prostitution „unterstützt“ hat und verbringt jetzt viel Zeit mit ihren 3 Kindern. Ihr und den Kindern geht es gut. Die Kinder haben alle einen Ausbildungsplatz. Gott sei dafür alle Ehre! Maria* will nie mehr ins Bordell zurück.
Deborah* ist Ende 2008 aus der Prostitution ausgestiegen und lebt jetzt mit ihrem Mann außerhalb von Frankfurt. Sie ist sehr froh darüber. Es geht ihr gut und sie sagte kürzlich am Telefon, dass sie intensiv die Bibel und das Buch „Die geistliche Kampfführung“ studiert. Zurzeit befindet sie sich in Kolumbien und will dort eine christliche Gemeinde besuchen.
Bei unseren wöchentlichen Besuchen am Freitag lassen immer mehr neue Frauen für sich beten und wir glauben, dass in diesem Jahr noch mehrere Frauen den Ausstieg schaffen werden. Die Wirtschaftskrise ist in diesem speziellen Fall sehr hilfreich, da immer weniger Männer kommen. Dadurch sind die Frauen offener für eine andere Arbeitsmöglichkeit und bitten auch Gott um einen neuen Weg.
Viele Frauen ernähren durch diese Arbeit ihre Familien in Südamerika (Kolumbien, Dominikanische Republik usw.). In diesen Ländern ist die Schulbildung sehr, sehr teuer und die Versorgung im Alter schlecht. Die Frauen zahlen einen hohen Preis für die Versorgung der eigenen Angehörigen. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung im Gebet. Wer die Frauen unterstützen will, kann auch gerne gute Kleidung spenden.
Eine traurige Nachricht haben wir leider zum Schluss noch mitzuteilen. Eine junge Frau ist Anfang Januar nach einer Schönheitsoperation in Kolumbien gestorben.
Wer ein Herz für diese Frauenarbeit hat, kann sich gerne bei Helga Anna (069 - 61 99 36 38 oder bei Elizeth (0178 - 49 06 154) melden.
Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Gebete und für die finanzielle Unterstützung.
Eure Elizeth und Helga Anna das RedHouse Team der Loewe von Juda Gemeinde e.V.
Gott spricht: „Das Verlorene will ich suchen..... Hesekiel 34, 16
(*)=Aus Diskretion wurden die Namen geändert
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